Feldenkrais mit Christoph Bundschu

Online-Feldenkrais mit Christoph Bundschu

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„Das Unmögliche möglich machen – das Mögliche leicht und angenehm“
(Dr.Moshe Feldenkrais)

Die Feldenkraismethode ist ein intelligenter körperbetonter
Weg zu Entspannung,
natürlicher Beweglichkeit
und
besserem Umgang mit den eigenen Ressourcen.

Die Gruppenarbeit dieser Methode heißt „Bewußtheit durch Bewegung“ und ermöglicht es, auf angenehme, oft mühelose und verblüffend effektive Weise unsere körperlichen wie geistigen Fähigkeiten zu verbessern. Feldenkrais ist eine Lernmethode, die mit zahllos variablem Bewegungsangeboten experimentiert.

Nicht die Größe (=Quantität) der Bewegung steht hierbei im Fokus – im Feldenkrais beschäftigen wir uns mit der Qualität der Bewegung – und der Frage: wie kann ich sie für mich noch angenehmer und effektiver machen!?

Im Feldenkrais gibt es kein richtig oder falsch, fast nie wird gesagt, wie eine Bewegung gemacht werden soll, wie sie „funktioniert“. Es wird ein und derselbe Bewegungsablauf auf verschiedene Art und Weise erforscht. Wie ist eine bestimmte Bewegung – zB das Rollen des Beckens in der Rückenlage zu einer Seite – wenn der Kopf nach links rollt? was verändert sich an der Bewegung, wenn der Kopf nach rechts rollt? verändert sich die Qualität? Was gefällt Dir besser in diesem Moment, was kommt Dir natürlicher vor?? Positive körperliche Anpassungen werden nicht dadurch erzielt, dass sie „richtig“ antworten. Positive Ergebnisse werden erzielt, indem Sie sich neugierig und achtsam diese Fragen stellen – und eben wahrnehmen.

Der Begründer der nach ihm benannten Methode, Dr. Moshe Feldenkrais, lebte von 1904-1984. Er verknüpfte Kenntnisse in Physik, Maschinenbau und Kampfkunst mit seinem Wissen in Biomechanik, Neurophysiologie und Psychologie. Er war weiterhin der erste nicht aus Asien stammende Mensch, der einen Meistergrad in Judo erlangte und gründete in Paris den ersten europäischen Judoclub. Das wissenschafts-praktische Ergebnis all dieses Wissens ist die Basis der Feldenkrais-Methode. Moshe war auch ein Verfechter des embodiment, bevor es dieses Wort überhaupt gab. Die Einheit und gegenseitige Beeinflussung von Körper * Geist und * Gefühl – heute embodiment genannt – war für ihn eine Tatsache. So betonte er oft, dass seelische und geistige Anspannungen im Körper ihren Niederschlag und Ausdruck finden – und auch über ihn gelöst werden können!

Ein weiterer wesentlicher Aspekt seiner Arbeit war: Bewegungsqualität und körperliches Wohlgefühl hängt nicht so sehr von der Stärke der Muskulatur ab, sondern der Fähigkeit der Muskeln, loslassen zu können.